Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
digitalmonetizer, Neue Reihe 8, 31515 Wunstorf
Stand: 1. Juli 2025
§ 1 Geltungsbereich, Kundenkreis, Vertragspartner
-
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen digitalmonetizer und Unternehmenskunden im Sinne des § 14 BGB oder Kaufleuten (§ 1 HGB) – ausdrücklich kein B2C. § 310 Abs. 1 BGB.
-
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur wirksam, wenn digitalmonetizer schriftlich zustimmt. § 305 Abs. 2, 3 BGB.
-
Die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung gilt. § 305 Abs. 1 BGB.
§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungen
-
digitalmonetizer bietet Leistungen an in:
-
Social‑Media‑Recruiting & Performance‑Marketing
-
Funnel‑Entwicklung & Conversion‑Optimierung
-
KI‑gestützte Kundenbots, CRM‑Automation
-
Erstellung von AD‑Creatives (Bilder, Videos)
-
Copywriting inkl. psychologischer Trigger
-
-
Es handelt sich um Dienstleistungen, kein Erfolg wird geschuldet, sondern ordnungsgemäße Leistungserbringung mit Sorgfalt. § 631 ff. BGB.
-
Kunde stellt digitalmonetizer alle notwendigen Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung. Bei unzureichender Mitwirkung bleibt der Vergütungsanspruch bestehen.
-
digitalmonetizer behält sich ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB vor, sofern im Vertrag vereinbart.
§ 3 Vertragsschluss
-
Angebote erfolgen schriftlich oder fernmündlich (Videochat, Telefon).
-
Verträge werden wirksam durch schriftliche Auftragsbestätigung oder übereinstimmende Willenserklärung bei mündlichem Angebot. § 145‑147 BGB.
§ 4 Vergütung & Zahlungsbedingungen
-
Alle Preise gelten netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
-
Rechnungen sind sofort ohne Abzug zahlbar, sofern nicht anders vereinbart.
-
SEPA‑Lastschrift darf nach schriftlicher Mandatserteilung verwendet werden und gilt bis Widerruf.
-
Bei Zahlungsverzug gelten § 288 BGB: Verzugszinsen 9 Prozentpunkte über Basiszinssatz, bei Unternehmerkunden 8 Prozentpunkte. Mahnung entbehrlich bei Fälligkeit.
§ 5 Laufzeit & Kündigung
-
Vertragslaufzeit gemäß Hauptvertrag. Fehlt dort eine Mindestlaufzeit, gilt 3 Monate.
-
Ordentliche Kündigung während der Laufzeit und vor Leistungsbeginn ist ausgeschlossen, sofern im Vertrag nicht anders vereinbart.
-
Kündigungen müssen schriftlich erfolgen.
-
Eine flexible Laufzeit (1–24 Monate) kann je nach Paket vereinbart werden.
§ 6 Mitwirkung & Freistellungspflicht
-
Der Kunde stellt Inhalte (Texte, Bilder, Videos) datenschutzkonform und rechtlich unbedenklich bereit.
-
Er haftet für rechtliche Risiken (Urheber-, Marken-, Wettbewerbsrecht) und stellt digitalmonetizer von allen Ansprüchen frei – außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz durch digitalmonetizer.
-
digitalmonetizer weist auf mögliche Ablehnung oder Löschung von Social‑Media‑Inhalten durch Plattformen hin; Haftung für Plattformentscheidungen ist ausgeschlossen. § 10 TMG analog.
§ 7 Nutzungs- und Urheberrechte
-
digitalmonetizer überträgt dem Kunden einfache, nicht ausschließliche Nutzungsrechte an erstellten Ergebnissen (Texte, Bilder, Videos, Funnels).
-
Jegliche Weitergabe oder Bearbeitung durch Dritte ohne Zustimmung ist untersagt. § 23 UrhG.
§ 8 Haftung
-
Haftung nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (z. B. Vertraulichkeit), aber begrenzt auf typischen und vorhersehbaren Schaden. § 307 Abs. 1 BGB.
-
Haftung für Datenverlust begrenzt auf den typischerweise erforderlichen Wiederherstellungsaufwand bei ordnungsgemäßer Datensicherung.
§ 9 Datenschutz & Vertraulichkeit
-
Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der DS‑GVO und des BDSG.
-
digitalmonetizer verarbeitet personenbezogene Daten nur gemäß Auftrag und nach Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).
-
Der Kunde garantiert, dass bei Datenübermittlung an digitalmonetizer alle datenschutzrechtlichen Pflichten erfüllt sind.
§ 10 Leistungsstörungen, Gewährleistung
-
Festgestellte Mängel sind vom Kunden schriftlich innerhalb von 14 Kalendertagen nach Lieferung/Dienstleistung zu rügen.
-
Nach erfolgreicher Nachbesserung erfolgt keine Rückerstattung. Bei erfolgloser Nachbesserung reduziert sich die Vergütung angemessen.
-
Gewährleistungsansprüche verjähren nach einem Jahr ab Leistungserbringung (bei Unternehmerkunden). § 309 Nr. 7 BGB analog.
§ 11 Schlussbestimmungen
-
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform, auch Sinnerklärung. § 305b BGB muss beachtet sein.
-
Sollten einzelne Klauseln unwirksam sein, bleibt der Rest unverändert. Gesetzliche Vorschriften treten an ihre Stelle (§ 306 Abs. 2, 3 BGB).
-
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand: Wunstorf, soweit gesetzlich zulässig.